Manager? Zirkusdirektor!

Top Manager werden so bezeichnet, weil sie an der Spitze von großen Unternehmen stehen. Aber was macht sie erfolgreich? Und gibt es bekannte Top Manager, die über einen längeren Zeitraum an der Spitze ihrer Organisation stehen? Sinkende Halbwertszeit von Top-Managern, vermeldete vor zwei Jahren eine Personalberatung. Im Durschnitt sei ein Top-Manager fünf Jahre im Amt, bevor er das Unternehmen wieder verlasse. Auf deutsch: Für die Dauer eines Fünf-Jahres-Vertrages binden Unternehmen ihre Top-Entscheider, dann kommt der nächste. Woran liegt das? Und nochmal: Was macht Top-Manager erfolgreich?

Um mit der letzten Frage zu beginnen: Erfolgreich werden Top-Manager eben gerade nicht, wenn man unter Erfolg mehr versteht, als für mehr oder wenige Jahre mit einem hoch dotierten Salär an der Spitze eines Unternehmens zu stehen. Manager kommen an die Spitze, weil sie gelernt haben, zu managen. Wenn sich aber kaum je ein so zu Verantwortung gekommener Manager für einen langfristigen Zeitraum in seiner Position halten kann (hier ist der männliche Sprachgebrauch allein schon deshalb berechtigt, weil es bisher nur wenige Frauen unter Top-Managern gibt), ist vielleicht hier ein Grund für den Mißerfolg zu suchen: Im Managen! Könnte es daran liegen, dass anstatt weitsichtig zu führen (Leadership!), statt dessen kurzfristig gemanaged wird?

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Führung, Verantwortung und Erfolg

Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll
Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll
Was ist Erfolg? Welche Voraussetzungen braucht er? Was ist der Preis des Erfolges? Diese Fragen werden immer, wieder gemeinsam und getrennt, beleuchtet. Vor allem der Preis des Erfolges wird kontrovers diskutiert, wenn wie aktuell in der Schweiz ein Manager keinen anderen Ausweg sieht als den Tod.
Ohne auf den aktuellen Fall näher eingehen zu können, bietet sich hier doch die Notwendigkeit, grundsätzlich über Führungsverantwortung und Erfolg nachzudenken. Weiterlesen

Der Vorteil der Geschichte von Thomas Derale

Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale
Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale

Die Feedbacks auf dieses Blog sind eine große Freude. Erst heute hat mir ein Unternehmer, den ich bei der Einführung der Thomas Derale Philosophie begleiten darf, bestätigt, wie relevant die Beiträge für ihn sind. Und dass, obwohl unser Unternehmen Derale-Consulting noch nicht sehr lange am Markt operiert und demzufolge viele Beispiele auf Erfahrungen beruhen, die aus anderen Unternehmen übertragen wurden. Was die Inhalte keineswegs entwertet. Schliesslich ist der Sinn dieses Blogs genau so wenig wie der von Derale-Consulting ein Absolutheitsanspruch: Die Vision von Thomas Derale, das Big Five for Life Konzept, ist nicht die allein selig machende Wahrheit. Darum geht es nicht. Der große Vorteil der Geschichte von Thomas Derale ist seine leichte Übertragbarkeit, die einfache Verständlichkeit einer großen Summe von Prinzipien herausragender Unternehmensführung. Im Vorspann ist ausdrücklich davon die Rede, dass dieses Konzept die verdichtete Essenz darstellt von Gesprächen mit mehr als 100 Führungspersönlichkeiten auf der ganzen Welt.
Führungspersönlichkeiten, zu denen auch James Green zählen könnte. Es ist wohl kein Zufall, dass mir heute sein Blogpost über Lektionen auf den Bildschirm kam, die James aus seiner Zusammenarbeit mit Steve Jobs gelernt hat. Weiterlesen